Im Zuge seines ​Wechsels vom FC Arsenal zu Manchester United unter der Woche, hat Alexis Sanchez einen Drogentest der FA verschlafen. Ex-Trainer Arsene Wenger übernahm bereits die Verantwortung für den Vorfall und den Chilenen in Schutz. Arsenal droht nun eine geringe Geldstrafe.


Alexis Sanchez feierte am ​Freitag im FA-Cup sein Debüt für Manchester United. Ärger am Hals hat der Chilene allerdings aufgrund eines verpassten Dopingtest der FA. "Es war ein besonderer Tag für Alexis. Er musste Papierkram erledigen, musste reisen. Er war bestimmt gerade mit seinem Berater irgendwo anders beschäftigt", versuchte Ex-Trainer Arsene Wenger den Vorfall einzuordnen. Der Franzose nahm die Schuld für den verpassten Termin prompt auf sich: "Das hätte sicherlich in unserem Verantwortungsbereich gelegen", wird Wenger vom Kicker zitiert. "Zu diesem Zeitpunkt war er noch nicht gewechselt, also war es wahrscheinlich unsere Angelegenheit."


Wenger entspannt: "Mache mir keine Sorgen"


Der Franzose betonte allerdings, dass Arsenal und Sanchez nichts zu verstecken hätten. "Ich bin da ziemlich entspannt", so Wenger. "Denn wir haben hier nichts zu verstecken. Wir geben immer unser Bestes, um bei Dopingkontrollen zu kooperieren." Er versicherte, dass Sanchez nie Probleme mit den Drogentests während seiner Zeit beim FC Arsenal hatte: "Grundsätzlich ist er hier so oft getestet worden, dass ich mir keine Sorgen mache, dass er irgendein Dopingproblem hat", erklärte Wenger. 

Dem FC Arsenal droht nun eine Strafe im niedrigen fünfstelligen Bereich. Manchester City zahlte im vergangenen Jahr für drei Fälle ähnlicher Art eine Strafe in Höhe von 35.000 Pfund. Alexis Sanchez wurde hingegen offenbar mit einem 'Strike' versehen. Bei drei Vergehen dieser Art, also drei 'Strikes', im Zeitraum von zwölf Monaten, droht dem Chilenen allerdings eine einjährige Strafe von der FA.