(L-R) Freiburg's Albanian midfielder Amir Abrashi, Freiburg's German forward Nils Petersen and Freiburg's German head coach Christian Streich celebrate after winning the German first division Bundesliga football match SC Freiburg vs RB Leipzig in Freiburg, southwestern Germany, on January 20, 2018. / AFP PHOTO / THOMAS KIENZLE / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
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SC Freiburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Borussia Dortmund

Der SC Freiburg hat einen soliden Rückrundenstart hingelegt. Die Mannschaft von Christian Streich trennte sich zu Beginn des 18. Spieltages gegen Eintracht Frankfurt mit 1:1, ehe man im ersten Heimspiel des Jahres gegen RB Leipzig mit 2:1 gewinnen konnte. Am kommenden Spieltag reisen die Breisgauer zu Borussia Dortmund, die nach den ersten Wochen unter Peter Stöger wieder stabiler auftreten, zuletzt allerdings nur zwei Mal in Folge Unentschieden spielen konnten. Im Folgenden präsentieren wir die mögliche Aufstellung der Freiburger, die aller Voraussicht wenig rotieren werden.

1. Rafal Gikiewicz

Am vergangenen Spieltag wurde Rafal Gikiewicz bereits nach 27 Minuten für Stammtorwart Alexander Schwolow eingewechselt, der nach einer Oberschenkelprellung nicht mehr weitermachen konnte - und vermutlich auch für das kommende Spiel gegen Borussia Dortmund ausfällt. Christian Streich wollte einen Einsatz von Schwolow zwar nicht komplett ausschließen, doch es ist davon auszugehen, dass Ersatztorwart Gikiewicz in Dortmund von Anfang an beginnen wird.

2. Christian Günter

Wie gegen Leipzig wird der SC Freiburg vermutlich auf eine Fünferkette setzen. So oder so ist Christian Günter aller Voraussicht nach mit von der Partie. Das Freiburger Eigengewächs verpasste wettbewerbsübergreifend keine einzige Minute auf dem Platz und kommt aktuell auf ein Tor und fünf Vorlagen. 

3. Caglar Söyüncü

Ebenfalls mit von der Partie sein dürfte Caglar Söyüncü. Der 21-Jährige ist im Kader von Christian Streich gesetzt und stand in all seinen 13 Einsätzen in der Bundesliga von Anfang an auf dem Platz. Der Vertrag des türkischen Nationalspielers läuft noch bis 2021, seine Zukunft ist allerdings aufgrund des Interesses mehrerer Vereine ungewiss. Solange er jedoch noch für den SC Freiburg aktiv ist, dürfte Streich kaum auf ihn verzichten.

4. Manuel Gulde

Manuel Gulde ist endlich wieder fit. Der 26-jährige Abwehrspieler verpasste aufgrund von Rückenproblemen die gesamte Hinrunde, konnte im neuen Jahr allerdings wieder voll angreifen und war prompt gesetzt. Sowohl gegen Eintracht Frankfurt als auch gegen RB Leipzig stand Gulde in der Startelf und dürfte wohl auch ein Kandidat für die Aufgabe in Dortmund sein.

5. Marc-Oliver Kempf

Marc-Oliver Kempf befindet sich auf seiner Abschiedstournee. Der 22-Jährige wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und wird sich aufgrund seines Potenzials und Talents wohl kaum Sorgen um seine sportliche Zukunft machen müssen. Bis dahin setzt Christian Streich jedoch auf den von Verletzungssorgen geplagten Kempf, der in der laufenden Saison erst fünf Mal auf dem Platz stand. Gegen Leipzig gab Kempf sein Comeback nach einem Muskelfaserriss und wird darauf hoffen, bis zum Saisonende gesund zu bleiben.

6. Pascal Stenzel

Ein Fragezeichen ist dagegen Pascal Stenzel. Die Leihgabe von Borussia Dortmund sammelte in der laufenden Saison 16 Einsätze für den Sport-Club und stand gegen RB Leipzig nach zwei verpassten Partien wieder in der Startelf. Wie der kicker berichtet, leidet der 21-Jährige aktuell an Schmerzen im Hüftbeuger, ein Einsatz erscheint dennoch möglich.

7. Amir Abrashi

Amir Abrashi erlebt ebenfalls eine eher durchwachsene Saison. Der Albaner erlitt wenige Wochen nach Saisonstart eine Sprunggelenksverletzung und kam vor der Winterpause insgesamt auf drei Einsätze. Nachdem der 27-Jährige gegen Ende des Jahres nicht einmal mehr im Kader der Freiburger stand, durfte er gegen Frankfurt und Leipzig von Beginn an ran - wohl aufgrund der Verletzungen von Nicolas Höfler und Mike Frantz, die noch einige Zeit fehlen werden.

8. Robin Koch

Robin Koch ist eigentlich gelernter Innenverteidiger, kann allerdings auch auf der Position im defensiven Mittelfeld agieren. Christian Streich kommt dies gelegen, denn genau auf dieser Position hat der SC Freiburg aufgrund der Ausfälle von Höfler und Frantz personelle Schwierigkeiten. Zwar ist Julian Schuster ebenfalls ein Kandidat für die Zentrale, doch bereits gegen Frankfurt und Leipzig wurde Koch auf der Sechser-Position aufgestellt und konnte in beiden Partien jeweils ein Tor erzielen. Aufgrund seiner guten Leistungen ist ein erneuter Startelfeinsatz wahrscheinlich, weshalb Koch vermutlich auch in Dortmund von Anfang an beginnen wird.

9. Janik Haberer

Es gibt eigentlich keine Position, auf der Janik Haberer noch nicht agiert hat. Der 23-Jährige kam in der laufenden Spielzeit bereits im defensiven und offensiven Mittelfeld, auf beiden Außenbahnen sowie als Hängende Spitze und Mittelstürmer zum Einsatz und bestritt die bisherigen Partien in der Rückrunde auf der linken Angriffsseite. Mit drei Toren und zwei Vorlagen gehört Haberer zu einem der torgefährlichsten Spieler der Freiburger und dürfte auch gegen den BVB wieder von Anfang an starten. 

10. Lucas Höler

Bis zum Ende der Hinrunde war Lucas Höler noch in der zweiten Liga aktiv. Der 23-Jährige sammelte in 16 Einsätzen für den SV Sandhausen sieben Tore und drei Vorlagen, woraufhin der SC Freiburg etwas mehr als eine Million Euro in die Hand nahm, um Höler mit sofortiger Wirkung zu verpflichten. Aufgrund der Personalprobleme war der Angreifer bereits zum Rückrundenauftakt von Anfang an dabei und könnte auch gegen Dortmund wieder zum Stammpersonal gehören. Dort würde Höler aller Voraussicht nach wieder auf der rechten Außenbahn beginnen, sollte Streich seine Formation nicht ändern.

11. Nils Petersen

Egal ob von Anfang an oder als Joker, Nils Petersen sorgt für die größte Torgefahr beim SC Freiburg. Der einstige Stürmer von Energie Cottbus und Bayern München kommt im Dress der Breisgauer auf 57 Tore in 102 Spielen und durfte in dieser Saison bereits zwölf Mal jubeln. Allein in den finalen vier Pflichtspielen des Kalenderjahres 2017 erzielte Petersen sieben Tore, ist im neuen Jahr jedoch noch torlos. Unabhängig davon wird Streich jedoch wohl kaum auf seinen besten Stürmer verzichten.