MAINZ, GERMANY - JANUARY 20:  Head coach Hannes Wolf of Stuttgart smiles prior to the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and VfB Stuttgart at Opel Arena on January 20, 2018 in Mainz, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

VfB Stuttgart: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den FC Schalke 04

Am Samstagnachmittag empfängt der VfB Stuttgart zuhause den FC Schalke 04. Trainer Hannes Wolf muss dabei in der Defensive wieder einmal auf Abwehrchef Holger Badstuber verzichten. Mario Gomez hingegen zeigt sich einsatzbereit.

1. Ron-Robert Zieler

Ron-Robert Zieler konnte bei der 2:3-Niederlage gegen Mainz bei einigen Eins-gegen-Eins-Situationen sein Können unter Beweis stellen. Bei zwei Distanzschüssen machte der 28-Jährige jedoch alles andere als eine gute Figur. An dem ehemaligen deutschen Nationalspieler ist dennoch nicht zu rütteln und Trainer Hannes Wolf wird ihm zurecht auch weiterhin das Vertrauen schenken.

2. Emiliano Insua

Der VfB wird trotz der schwachen Leistung gegen die Mainzer voraussichtlich an seiner Viererkette in der Defensive festhalten. Gegen die Domstädter war Dennis Aogo einer der schwächsten Spieler auf dem Platz und könnte somit auf der Linksverteidigerposition von Emiliano Insua vertreten werden. Möglich ist jedoch auch, dass Wolf den Argentinier weiterhin als Option fürs Mittelfeld einplant.

3. Marcin Kaminski

Abwehrchef Holger Badstuber fällt erneut wegen Adduktorenproblemen aus. Beim Spiel gegen die Königsblauen dürfte der ehemalige deutsche Nationalspieler von Marcin Kaminski vertreten werden. Der Pole war bis zu einer Bänderverletzung am 8. Spieltag gegen den 1. FC Köln Stammspieler bei den Schwaben und dürfte ein souveräner Vertreter sein.

4. Timo Baumgartl

Selbst Timo Baumgartl leistete sich bei der Auswärtsniederlage in Mainz ungewohnte Aussetzer und kam mit den wenigen Angreifern des FSV überhaupt nicht zurecht. Ansonsten ist in dieser Saison auf den 21-Jährigen aber absolut Verlass und man erhofft sich eine starke Leistung von ihm gegen Schalke.

5. Benjamin Pavard

Benjamin Pavard zeigte sich gegen Mainz sehr zögerlich im Zweikampf und konnte auch nach vorne wenig bewegen. Der Franzose hat in dieser Saison jedoch bereits einige Male unter Beweis gestellt, was in ihm steckt. Gegen die Knappen dürfte kein Weg an dem 21-Jährigen vorbei führen.

6. Santiago Ascacibar

Santiago Ascacibar versuchte der Übermacht der Mainzer im Mittelfeld entgegenzutreten, doch selbst der Argentinier konnte nicht den Unterschied machen. Seine giftige Spielweise ist jedoch ungemein wichtig für die Schwaben. Bei der Niederlage stimmte die Abstimmung mit seinem Nebenmann Christian Gentner oftmals nicht.

7. Christian Gentner

Vor dem 1:3 der Mainzer leistete sich Christian Gentner einen unnötigen Ballverlust. Auch sonst konnte der Routinier nur wenige Akzente setzen. Für das Spiel gegen die Knappen, könnte Hannes Wolf mit Dzenis Burnic auch einen defensiveren Spieler neben Ascacibar aufstellen. Gentner könnte dann im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden.

8. Berkay Özcan

In der 11. Spielminute versemmelte Berkay Özcan eine Großchance und trat beim Spiel gegen die Domstädter auch sonst nur sehr selten positiv in Erscheinung. Die Formkurve des Deutsch-Türken zeigt zuletzt nach unten. Denkbar, dass Hannes Wolf ihm gegen die Schalker eine Auszeit gönnt. Mögliche Optionen wären beispielsweise Neuzugang Jacob Brunn Larsen oder ein offensiv ausgerichteter Christian Gentner.

9. Chadrac Akolo

Chadrac Akolo fiel beim Spiel gegen die Mainzer kurioserweise aufgrund einer auslaufenden Spielerlaubnis aus. Fürs Spiel gegen die Schalker ist der Kongolese jedoch wieder spielberechtigt und soll auf der Außenbahn für ordentlich Wirbel sorgen. Der 22-Jährige könnte jedoch auch als Sturmpartner von Mario Gomez eingeplant sein.

10. Anastasios Donis

Gegen die Mainzer war Anastasios Donis noch einer der Aktivposten beim VfB und suchte häufig das Eins-gegen-Eins. Die meisten Aktionen des Griechen verpufften dabei jedoch. Im Zusammenspiel mit Benjamin Pavard gab es zudem einige Missverständnisse. Durch die Rückkehr von Akolo dürfte der 21-Jährige wieder zentraler agieren und eventuell als echter Sturmpartner von Gomez auflaufen.

11. Mario Gomez

Mario Gomez musste bei der Niederlage gegen die Domstädter nach 51 Spielminuten verletzt ausgewechselt werden. Der Routinier erlitt jedoch nur eine leichte Stauchung und sein Einsatz gegen Schalke ist nicht gefährdet. Der Torjäger würde nur zu gern zuhause seinen ersten Treffer nach seiner Rückkehr an den Neckar erzielen.