​Unter Peter Stöger kommt Marc Bartra bei ​Borussia Dortmund nicht über eine Reservistenrolle hinaus. Nun hat der Österreicher erklärt, warum Bartra nicht mehr die erste Wahl für die Innenverteidigung ist.


Schon aus Kölner Zeiten sollte allen Beobachtern klar sein, dass Peter Stöger großen Wert auf eine stabile Defensive setzt. Die Arbeit zeigt Früchte: Im Kalenderjahr 2018 hat der BVB bisher nur ein einziges Gegentor kassiert.



Sokratis und Ömer Toprak sind dabei in der Innenverteidigung gesetzt. Für Marc Bartra ist momentan kein Platz. "Marc ist ein Spieler, der Qualität hat, das ist keine Frage. Er hat im Training richtig gute Phasen", lobt Stöger den ehemaligen Barcelona-Spieler, macht aber klar, wo er dessen Schwächen sieht: "Fehler, die gefährlich sind".


Allerdings stehen nicht nur Sokratis und Toprak in der vereinsinternen Rangliste vor Bartra. Auch Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou müssen sich nicht verstecken. "Ich habe richtig gute Jungs zur Verfügung und normalerweise nur einen Innenverteidiger auf der Bank", betont Stöger. Für Bartra bedeutet das zumeist einen Platz auf der Tribüne.


​Innenverteidiger Nr. 6, Neven Subotic, hat den Verein bereits verlassen. Es könnte gut sein, dass Bartra nachzieht und Dortmund in der Rückrunde nur noch auf vier Innenverteidiger setzt.