​Für Werder Bremen geht nach dem 1:1-Unentschieden gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag mit dem Spiel gegen Hertha BSC weiter. Gegen die Berliner brauchen die Bremer um Trainer Florian Kohfeldt dringend drei Punkte, um sich im Abstiegskampf zumindest vorerst ein wenig Luft zu verschaffen. Wer gegen die Hauptstädter auf der gleich mehrfach besetzten Rechtsverteidigerposition auflaufen wird, ließ der Werder-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel offen.


Auf der Position rechts hinten in der Viererkette hat Werder-Coach Florian Kohfeldt aktuell die Qual der Wahl. Neben dem unter Vorgänger Theodor Alexander Nouri gesetzten Tschechen Theodor Gebre Selassie konnte zuletzt auch Robert Bauer ​trotz der 2:4-Pleite mit einer ordentlichen Leistung gegen Rekordmeister Bayern München und dessen Linksaußen Franck Ribery überzeugen. Wer von den beiden nun im kommenden Ligaspiel gegen die Hertha den Vorzug erhalten und in der Startelf stehen wird, ließ der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel nun zunächst offen. "Robert Bauer und Theodor Gebre Selassie trainieren beide sehr gut, beide haben noch zwei Einheiten Zeit, ihre Chance zu nutzen. Das ist eine Position, die offen ist." 



Am vergangenen Wochende erhielt Robert Bauer den Vorzug gegenüber Gebre Selassie und zahlte das Vertrauen trotz vier Gegentoren mit einer durchaus akzeptablen Leistung zurück, wie auch Kohfeldt bestätigte. "Bauer hatte beim Spiel gegen die Bayern die maximal schwierige Aufgabe gegen einen extrem motivierten Ribery. Seine Leistung war völlig in Ordnung." Gegen die Münchner erhielten sowohl er als auch sein zur 2. Halbzeit eingewechselter Konkurrent je 45 Minuten Einsatzzeit. Eine Entscheidung, wer gegen Hertha BSC in der Startelf stehen wird, dürfte somit wohl erst kurzfristig fallen.