Eine genaue Vorhersage, wann Marco Reus wieder für Borussia Dortmund in einem Pflichtspiel auf dem Rasen steht, lässt sich dieser Tage nicht treffen. Seine Rückkehr in Schwarz-Gelb könnte noch bis Ende Februar auf sich warten lassen. An der Strobelallee will man schlichtweg nichts überstürzen.


Laut kicker weilte Marco Reus am Dienstag dieser Woche bei Prof. Dr. Michael Strobel, Spezialist in der Klinik am Isar Park in Plattling. Der Operateur machte sich bei der Abschlussuntersuchung ein genaues Bild von seinem Patienten – und gab am Ende grünes Licht für höchste Belastung im Training. Für sein Comeback solle sich der Nationalspieler aber noch Zeit lassen, so der Rat des Arztes.


Nach seinem Teilriss des hinteren Kreuzbands ist somit weiterhin unklar, wann Reus dem BVB wieder mit vollem Einsatz in den Pflichtspielen zur Verfügung steht. In der kommenden Woche sei eine komplette Rückkehr ins Training geplant. Ein Monat könne daher noch ins Land ziehen, bis der Flügelstürmer auch in der Bundesliga wieder für Furore sorgt.

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Marco Reus‘ (l.) Rückkehr kann noch etwas dauern


Für Freiburg (27. Januar), Köln (2. Februar) und Hamburg (10. Februar) ​kommt ein Reus-Comeback zu früh. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich positiv Überrascht von der Spritzigkeit Reus‘. Er wirke „erstaunlich frisch und kreativ“, so der Manager, laut dem sich Reus die nötige Robustheit „in den nächsten Wochen holen“ könne.


Zum Thema könnte ein Testspiel nach der Partie gegen den HSVwerden. „Das kann sein“, erwidert Zorc, der aber nach wie vor zur Geduld rät: „Man sollte sich jetzt nicht darauf festlegen, wann genau Marco wieder spielt, sondern seine Trainingsfortschritte beobachten.“ Ach Monate nach seiner schweren Knieverletzung packt man Reus weiterhin in Watte – und tut gut daran, es so beizubehalten.