​Nach der Bekanntgabe des Wechsels von Leon Gorezka zum FC Bayern München, wurde auf Schalke viel Staub aufgewirbelt. ​Auch DFB-Manger Oliver Bierhoff ließ sich zu einem Statement hinreißen und wurde dafür heute von ​​Christian Heidel scharf kritisiert.


Dem Schalke-Manager stieß die Aussage des ehemaligen deutschen Nationalstürmers sauer auf, die er in einem Interview mit der BILD getätigt hatte. Dabei hatte der 49-Jährige den Umgang mit dem Mittelfeldspieler der Gelsenkirchener kritisiert und Verständnis für die Entscheidung des 22-Jährigen gezeigt, der sich beim Rekordmeister sportlich weiterentwickeln will.


Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel der Knappen am Samstag gegen den VfB Stuttgart, betonte Heidel, dass der Verein "alles dafür tun" werde, dass Goretzka eine erfolgreiche Rückrunde spielt. Bezüglich der Aussagen von Bierhoff machte der 54-Jährige seinen Unmut unmissverständlich klar. "Ein Manager des DFB muss sich neutral verhalten und darf nicht sagen, dass es für Spieler schlecht ist, wenn er nicht Champions League spielt", so der Deutsche. Zu einem persönlichen Gespräch sei es zwischen den beiden "leider noch nicht gekommen". 

"Vielleicht hätte er darüber noch einmal nachdenken sollen und ich denke, dass ich da auch für den einen oder anderen Verein spreche. Ansonsten brauchen wir keine Vorschläge oder Forderungen von Außenstehenden", so Heidel weiter.


Nationaltrainer Jogi Löw hat sich hingegen nach Ansicht des Managers tadellos verhalten: "Ich hatte beispielsweise einen Tag vor dem Wechsel mit Joachim Löw telefoniert und wir hatten ein tolles Gespräch. Es muss niemand glauben, dass Joachim Löw Leon Goretzka zum FC Bayern geraten hat. Ich glaube eher an das Gegenteil. Das nehme ich ihm glaubhaft ab."