Markus Gisdol ist seit vergangenen Sonntag Geschichte beim Hamburger SV. Einer, der die Misere unter dem ehemaligen Hoffenheimer mitzuverantworten hat, ist Sportchef Jens Todt. Die Kritik an dem Manager nimmt zu, auch für ihn geht es um seinen Job.


​​Bernd Hollerbach heißt der Trainer, der den Hamburger Karren in den kommenden Monaten aus dem Dreck ziehen soll. Es sieht aktuell mal wieder danach aus, als müssten die Rothosen bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern. Das Chaos in der jüngsten Vergangenheit hat unter anderem Sportvorstand Jens Todt mitzuverantworten.


Die Schieflage, in der sich die Hamburger befinden, ist erschreckend: Schon am Saisonanfang schied man in der ersten Pokalrunde aus, nach 19 Spieltagen wird mit gerade mal 15 erreichten Punkten der vorletzte Tabellenplatz belegt. Nach dem blamablen 0:2 vor heimischer Kulisse gegen den Letzten Köln ​musste Markus Gisdol gehen.

Hertha BSC v Hamburger SV - Bundesliga

Muss um seine HSV-Zukunft bangen: Manager Jens Todt



„Natürlich ist ein Trainerwechsel eine Niederlage für uns alle“, gibt Hamburgs Sportchef Todt im kicker zu, „und natürlich spüre ich auch den Druck.“ Seine persönliche Situation sei für den Manager aktuell aber „völlig irrelevant“. Dessen Vertrag endet nicht branchenüblich zum Ende der Saison, sondern verliert zum Ende des Jahres seine Gültigkeit.


Schon vor dem kommenden Transfer-Sommer ist die Zukunft Todts zu klären. Viel Erfolg kann der Sportliche Leiter aus den vergangenen Monaten nicht vorweisen, im Gegenteil. „Druck herrscht beim HSV seit meinem ersten Tag, den empfinde ich eigentlich als gleichbleibend“, erläutert Todt. Druck, der, sollte sich die Situation beim HSV nicht schlagartig bessern, am Ende zu Lasten seines Jobs geht.