​Hat der FC Bayern sein neues Traum-Duo gefunden? Thomas Müller und James Rodriguez haben sich für kommende Aufgaben in der Champions League warmgespielt. Die beiden Top-Torjäger der WM 2014 harmonieren prächtig. Der Weltmeister erklärte nun, warum es zwischen den beiden so gut läuft.


"Weil wir unterschiedliche Spielertypen sind und keine 1:1-Kopie", betonte der Nationalspieler gegenüber der BILD-Zeitung. "James ist eher ein Spielgestalter, der viele Kontakte hat, der die Bälle gut verteilt, ein gutes Auge für den Raum vorne hat. Ich war schon immer ein Spieler, der den Raum ohne Ball gesucht hat und eher den direkten Weg zum Tor sucht. Deswegen haben wir uns von Anfang an gut verstanden."

Besonders beim 4:2-Sieg über Werder Bremen am Sonntag wurde die enorme Qualität des neuen Traum-Duos deutlich. Müller steuerte zwei Tore und eine Vorlage bei, James zeichnete sich durch zwei Assists aus. Gemeinsam mit Robert Lewandowski (zwei Tore) erlegte man die Werderaner im Alleingang. "James ist grundsätzlich ein Spieler, der mehr zum Ball geht, den Ball fordert und unser Spiel aus dem Mittelfeld antreibt", so Müller weiter. "Ich komme erst etwas später ins Spiel.“


Bemerkenswert: Das Duo stand in dieser Saison insgesamt 13-mal gemeinsam auf dem Rasen. Lediglich eine Partie davon verloren die Bayern. Doch das 0:3 bei Paris St. Germain stand ganz im Sinne des Ancelotti-Rauswurfs. Unter Jupp Heynckes gab es nur Siege mit dem deutschen und dem kolumbianischen Nationalspieler in der Startelf. Ob das dem Bayern-Coach bisher bewusst war?