Julian Brandt gilt als einer der talentiertesten Fußballer im deutschen Profitum. Die Gerüchteküche ist voller wirrer Anekdoten rund um das Juwel, zahlreiche Klubs haben ihre Rute ausgeworfen. Trotz aller Spekulationen zeichnet sich jedoch ein weiterer Verbleib bei Bayer Leverkusen ab.


Vor allem dem FC Bayern wird Interesse an Julian Brandt nachgesagt. Zu vernehmen war bereits, die Münchner haben sich mit dem Nationalspieler auf ein Engagement verständigt. Nun kommt es aber offenbar anders, als bisher alle dachten. Denn Brandt liebäugelt damit, seinen Vertrag unter dem Bayerkreuz zu verlängern.

Bayer 04 Leverkusen v Borussia Dortmund - Bundesliga

Julian Brandt (r.) ist Leverkusens Aushängeschild



Sein aktuelles Arbeitspapier ist noch bis 2019 ausgelegt, im Sommer könnte Brandt für die festgeschriebene Summe von 12,5 Millionen Euro wechseln. „Wir glauben, dass wir eine Chance haben, dass er bleibt“, erläutert Leverkusens Manager Jonas Boldt in der Printausgabe der Sport Bild.


Jürgen Brandt, Vater von Julian und gleichzeitig dessen Berater, ​macht dem Werksklub Hoffnungen auf einen weiteren Verbleib. „Julians Ziel ist es, nächste Saison mit Bayer wieder international zu spielen“, sagt Papa Jürgen. „Julian fühlt sich Bayer nicht entwachsen.“ In Leverkusen stieg Brandt in dieser Saison zum absoluten Leistungsträger auf, zudem schaffte er dort den Sprung in die Nationalelf.


Absage an drei Topklubs


Am liebsten würde Brandt in der kommenden Saison mit der Werkself in der Champions League spielen. „Wenn wir uns gut weiterentwickeln, sieht jeder Spieler, dass Leverkusen eine gute Plattform war und ist“, sagt Boldt. Brandts Plan, so der Bericht, sei es, als fertiger Star zu einem Topklub zu wechseln.


Bisher habe es noch kein konkretes Angebot gegeben, Vater Jürgen blocke vielmehr ab. So gehen der FC Bayern, der FC Chelsea und der FC Liverpool zumindest im kommenden Sommer leer aus. Brandt soll im Zuge der forcierten Vertragsverlängerung eine deutliche Steigerung seines Gehalts erfahren, das dann wohl bei rund vier Millionen Euro liegt.