​Mittelstürmer Mark Uth von der TSG 1899 Hoffenheim stand im vergangenen Sommer vor einer Rückkehr zum 1. FC Köln. Der gebürtige Domstädter, der bereits seine Jugend bei den "Geißböcken" verbrachte, liebäugelte Medienberichten zufolge heftig mit einem Wechsel zurück an den Rhein, von wo aus er im Sommer 2012 in Richtung Niederlande gewechselt war. Nach seinem ablösefreien Sommerwechsel zum FC Schalke 04 erklärte der Kölner nun erstmals, war ein Wechsel an die alte Wirkungstätte nicht zustande kam. 


"Schwer zu sagen, ob das jetzt gut oder schlecht war, dass es nicht so gekommen ist. Aber im Fußball ist das manchmal so", so der 26-Jährige in der BILD über eine mögliche Rückkehr zum 1. FC Köln. Hauptgrund für seinen Verbleib im Kraichgau sei damals vor allem sein Trainer gewesen, wie er verriet. "Julian Nagelsmann hat damals einen Riegel vorgeschoben und wollte mich nicht ziehen lassen. Und ich habe daraufhin auch nicht gestreikt, um den Transfer durchzudrücken."

Alemannia Aachen v 1. FC Koeln - Friendly Match

Bestritt für die Profis des 1. FC Köln mehrere Test-, jedoch keine Pflichtspiele: Stürmer Mark Uth



Nachdem ein Wechsel zurück in die Domstadt letztlich also nicht zustande kam, heuert der Angreifer nun zur neuen Saison beim FC Schalke 04 an, der ihn ablösefrei aus Hoffenheim holt. Auch wenn Gelsenkirchen immer noch rund 100 Kilometer von seiner Geburtstadt entfernt ist, freut sich der Linksfuß über die Nähe zu seinen Liebsten. "Das war auch ein ausschlaggebender Punkt, näher an der Familie und bei meinen Freunden zu sein."


Beim 1. FC Köln durchlief Mark Uth mit Ausnahme von einem Jahr bei Viktoria Köln sämtliche Jugendmannschaften. Für die U19 sowie die zweite Mannschaft der "Geißböcke" bestritt der ehemalige U20-Nationalspieler des DFB 67 Pflichtspiele und erzielte dabei 40 Tore. Nachdem er im Sommer 2011 den Sprung zu den Profis schaffte, konnte er sich unter dem damaligen Coach Stale Solbakken allerdings nicht durchsetzen und ging schließlich im Sommer 2012 zum SC Heerenveen in die niederländische Eredivisie.