Football Money League: Das sind die 10 umsatzstärksten Klubs der Welt

In einer jährlichen Studie unter dem Namen "Football Money League" bewertet die weltweite Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte die umsatzstärksten Vereine. Zum 21. Mal wurde die Liste nun veröffentlicht. In den Top 20 tummeln sich dabei zehn Vereine aus der Premier League. Je drei kommen aus Italien, Spanien und der Bundesliga. Frankreich ist mit der Star-Truppe aus Paris vertreten.


Deloitte berücksichtigt bei der Umsatzermittlung die Erlöse durch Ticketverkäufe, Fernsehrechte und weitere kommerzielle Einnahmen wie Sponsoring und Merchandise. Die Umsatz-Berechnungen der Studie können dabei teils deutlich von den offiziellen Klub-Zahlen abweichen. Auffällig dabei: In der aktuellen Berechnung sind die Fernsehrechte erstmals mit durchschnittlich 45 Prozent der Einnahmen die größte Geldquelle für die Klubs.


Das sind die zehn umsatzstärksten Vereine der Spielzeit 2016/2017:

11. Juventus Turin

Der italienische Rekordmeister eröffnet die Liste der zehn umsatzstärksten Vereine der abgelaufenen Spielzeit. Juve nahm im letzten Jahr fast 70 Millionen Euro mehr ein als noch 2015/2016 und bleibt damit auf dem zehnten Platz. Mit 233,5 Millionen Euro kam der größte Anteil (58 Prozent) aus den TV-Einnahmen. Insgesamt betrug der Umsatz 405,7 Millionen Euro.

10. FC Liverpool

Jürgen Klopps 'Reds' folgen auf Rang neun und wiederholen damit ebenfalls das Vorjahres-Ergebnis. Im Vergleich zu 2015/2016 stieg der Umsatz an der Anfield Road um 21,4 Millionen Euro auf 424,2 Millionen Euro. Beim FC Liverpool macht der Anteil der Werbe- und Fanartikel-Einnahmen (38 Prozent) fast soviel aus, wie der Umsatz bei den TV-Rechten (43 Prozent).

9. FC Chelsea

Der amtierende englische Meister muss Einbußen in Höhe von 19,4 Millionen Euro hinnehmen, belegt aber weiterhin Platz acht. 428 Millionen Euro haben die 'Blues' 2016/2017 umgesetzt. Die Verteilung ist dabei ähnlich wie beim FC Liverpool. Nur ein Prozent mehr kommt aus den Fernsehgeldern, wogen die Einnahmen am Spieltag an der Stamford Bridge geringfügig weniger ausmachen.

8. Paris Saint-Germain

Paris Saint-Germain hat einen Platz verloren und liegt nur noch auf Rang sieben. Grund dafür ist ein Umsatzverlust von 34,7 Millionen Euro. Bei PSG kommen 56 Prozent der Einnahmen aus Verkäufen von Fanartikeln und Werbeeinnahmen. Nur 25 Prozent dagegen aus den TV-Rechten. Die Trikots von Neymar, Mbappé und Co. sind also heiß begehrt.

7. FC Arsenal

Mit einem Umsatz-Plus von 19,1 Millionen Euro klettert der FC Arsenal einen Platz nach oben auf Rang sechs. Mit 24 Prozent sind die Einnahmen am Spieltag der 'Gunners' fast so hoch wie die aus den Verkäufen der Merchandise-Artikel und Werbeeinnahmen.

6. Manchester City

Manchester City dominiert derzeit die Premier League und ist souveräner Tabellenführer. In Sachen Umsatz bleibt der Verein von Star-Coach Pep Guardiola und den beiden deutschen Nationalspielern Ilkay Gündogan und Leroy Sané auf dem fünften Platz. Die Einnahmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr marginal um 2,8 Millionen Euro erhöht.

5. FC Bayern München

Der deutsche Rekordmeister ist der einzige Klub aus der Bundesliga unter den ersten Zehn. Die Bayern bleiben hinter dem Treppchen auf dem vierten Platz, auch wenn der Umsatz von 592 Millionen auf 587,8 Millionen Euro leicht zurück ging. Klar zu erkennen dabei, wo die Bundesliga der Premier League hinterherhinkt: Bayern hat fast 90 Millionen weniger TV-Einnahmen als Manchester City zu verzeichnen. Folglich machen diese auch nur ein Viertel des Umsatzes aus. 58 Prozent kommen dagegen aus Fanartikeln und Werbeeinnahmen.

4. FC Barcelona

Den Bronze-Rang belegt der FC Barcelona. Die Katalanen steigerten ihren Umsatz um satte 21,1 Millionen auf 648,3 Millionen Euro und liegen damit aber nun deutlich hinter den 'Königlichen'. Im Vorjahr betrug Barças Vorsprung noch hauchdünne 100.000 Euro.

3. Real Madrid

Bei Real steht nach der Titelverteidigung in der Champions League ein dickes Plus von 54,5 Millionen Euro. Trotz der satten Umsatzsteigerungen kommen Madrilenen aber nicht an den Krösus heran. Bei den Fanartikeln und Werbeeinnahmen haben die 'Königlichen' 2016/2017 die 300-Millionen-Marke geknackt. 

2. Manchester United

Die 'Red Devils' bleiben auf dem Umsatz-Thron, der Vorsprung auf Real Madrid ist aber auf 1,7 Millionen Euro geschmolzen. Im Jahr zuvor betrug er auf den damals Zweitplatzierten FC Barcelona noch fast 70 Millionen Euro. Im Old Trafford sanken die Einnahmen um 12,7 Millionen Euro, neben den hohen TV-Einnahmen in England kann sich ManUnited aber weiter auch auf die hohen Umsätze bei Fanartikeln und Werbung verlassen. 325,2 Millionen (48 Prozent) nimmt der englische Rekordmeister hier ein.

1. Weitere deutsche Vertreter: BVB, Schalke 04

Die beiden Ruhrpott-Rivalen liegen erneut in den Top 20. Borussia Dortmund verliert mit Rang zwölf einen Platz an die Tottenham Hotspur, auch wenn der Umsatz um 48,7 Millionen auf 332,6 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Schalke 04 verliert sogar zwei Plätze und liegt nur noch auf Rang 16 mit Einnahmen in Höhe von 230,2 Millionen Euro. Das ist ein leichtes Plus von 5,7 Millionen Euro.