Kehrt Serdar Tasci in die Bundesliga zurück? Mehrere Bundesligisten sollen über einen Transfer des Ex-Nationalspielers von Spartak Moskau nachdenken. Neben dem 1.FC Köln gilt vor allem Werder Bremen als möglicher Abnehmer. Das Interesse an einem Winter-Wechsel an die Weser soll konkrete Formen annehmen.


Im Sommer 2013 kehrte Serdar Tasci der Bundesliga den Rücken. Beim VfB Stuttgart wurde er zuvor zum Profi, feierte 2007 mit seinem Jugendklub die deutsche Meisterschaft und schaffte drei Jahre später sogar den Sprung in den WM-Kader.


Seit gut viereinhalb Jahren spielt der 30-jährige Innenverteidiger mittlerweile schon in Russland bei Spartak Moskau, sieht man von einem glücklosen halbjährigen Gastspiel beim FC Bayer ab. Unter Pep Guardiola kam Tasci in der Rückrunde 2016 zu lediglich drei Einsätzen. Nach seiner Rückkehr in die russische Hauptstadt ist der 15-fache Nationalspieler allerdings wieder Stammspieler beim amtierenden Meister der Premier Liga.

Sein Vertrag in Moskau läuft im Sommer aus. Spekuliert wird derzeit über seine dritte Station im deutschen Oberhaus. Demnach seien mindestens zwei Bundesligisten an einem Transfer noch im Januar interessiert. Die Bild bringt dabei ​Werder Bremen ins Spiel. Nachdem schon der Weser-Kurier von Gedankenspielen um den 30-Jährigen berichtet hatte, will das Boulevard-Blatt von einem konkreten Interesse erfahren haben.

"Es gibt mehrere Anfragen aus der Bundesliga“, wird Hidayet Mumin, Tascis Schwager und Berater, zitiert. Die Bremer brauchen zuvor wohl aber erst noch Transfereinnahmen, um Tasci an die Weser locken zu können. ​Der Wechsel von Luca Caldirola in seine italienische Heimat hapert allerdings schon seit Wochen. Nur wenn der aussortierte 26-Jährige geht und Bremen eine entsprechende Ablösesumme erhält, kann man die Verhandlungen mit Tasci aufnehmen.


Neben Werder könnte auch Schlusslicht Köln über einen Transfer nachdenken. Unter dem neuen Sportchef Armin Veh wurde Tasci 2007 als Abwehrchef deutscher Meister. Der Kölner Stadtanzeiger glaubt deshalb, die 'Geißböcke' könnten ins Rennen um den Deutsch-Türken einsteigen.