Hertha BSC will in den kommenden Jahren den eingeschlagenen Weg, Talente aus dem eigenen Nachwuchs einzubauen, forcieren. Einer davon ist Arne Maier, der seinen Vertrag an der Spree schnellstmöglich ​verlängern s​oll. Mit einem Abschied aus der Hauptstadt hat er sich indes nie beschäftigt.


Arne Maier ist einer der Berliner Senkrechtstarter. Sieben Mal stand der defensive Mittelfeldspieler im bisherigen Saisonverlauf in der Startelf von Trainer Pál Dárdai. Bei der Hertha sind sie alle schwer begeistert von dem erst 19-Jährigen, der schon seit knapp zehn Jahren seine Fußballschuhe für die 'Alte Dame' schnürt.


Der Durchbruch des Rechtsfußes ruft jedoch auch andere Interessenten auf den Plan. „Angebote gab es immer“, sagt Maier in der Montagsausgabe des kicker. „Aber ernsthaft an einen Wechsel gedacht hab’ ich nie.“ Nahezu alle deutschen und englischen Topklubs wollten ihn, schreibt das Fachmagazin. Aus den Niederlanden signalisierte Ajax Amsterdam Interesse.

Hertha BSC v Borussia Dortmund - Bundesliga

Arne Maier (r.) ist einer der Hertha-Durchstarter


Doch Maier blieb in der Landeshauptstadt – aus gutem Grund, wie er zu berichten weiß. „Ich habe hier sehr viel Zeit und Energie investiert und den ersten Schritt als Profi gemacht.“ Daher spreche nichts dagegen, „hier auch den zweiten Schritt zu machen“. Innerhalb des Klubs ist man sich bewusst, welches Toptalent man in den eigenen Reihen führt.


„Arne bringt alle Voraussetzungen mit, um irgendwann bei einem absoluten Topklub zu spielen“, schwärmt Hertha Sportchef Michael Preetz. Den nächsten Schritt muss Maier in seinem Offensivspiel gehen, die Torgefahr draufpacken, bilanziert Trainer Dárdai, der weiß: „Wenn das klappt, sind wir fertig mit ihm. Aber dann wird es schwer, ihn zu halten.“