RESTRICTIONS / EMBARGO - ONLINE CLIENTS MAY USE UP TO SIX IMAGES DURING EACH MATCH WITHOUT THE AUTHORISATION OF THE DFB. NO MOBILE USE DURING THE MATCH AND FOR A FURTHER TWO HOURS AFTERWARDS IS PERMITTED WITHOUT THE AUTHORISATION OF THE GERMAN FOOTBALL FEDERATION DFB.Munich's fans hold up posters reading 'Koan Neuer' (No New/Neuer) to express their protest against Schalke's goalkeeper Manuel Neuer to change to Bayern Munich during the German Cup semi-final football match of FC Bayern Munich against Schalke 04 on March 2, 2011 in Munich, southern Germany.    AFP PHOTO    CHRISTOF STACHE (Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

Unbeliebt: 7 Bundesliga-Spieler, die von ihren Fans gehasst wurden

Wie überall gibt es auch im Fußball Leute, die beliebter oder unbeliebter sind als andere. Fehlverhalten und schlechte fußballerische Leistungen spielen dabei oft eine große Rolle. Einige Akteure wurden sogar zu ihrem Wechsel erzwungen, andere Transfers sollten wegen Hass verhindert werden.


Schaut's euch selbst an!

7. Kevin Pezzoni

Im Jahr 2012 löste Innenverteidiger Kevin Pezzoni seinen Vertrag beim 1. FC Köln auf, nachdem er von Fans in sozialen Netzwerken akut angefeindet wurde. Bei Facebook entstand eine Gruppe mit dem Namen "Kevin Pezzoni muss weg!!!", in der die Initiatoren dazu aufforderten, den heute 28-Jährigen "aufzumischen".


"Weg mit der Ratte !!!!", waren nur einer von vielen überzogenen Kommentaren in der besagten Gruppe. "Ich habe das Gefühl, dass im Moment mit Kevin Pezzoni ein Spieler Richtung Schlachtbank geführt wird, das werde ich nicht tolerieren", erklärte sein damaliger Trainer Holger Stanislawski, doch es war zu spät. Pezzoni wurde vor seinem Zuhause aufgelauert, bepöbelt, bedroht. Für den Effzeh lief er daraufhin nie wieder auf.

6. Manuel Neuer

Als der Wechsel von Manuel Neuer vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München bevorstand, wollten die Fans des deutschen Rekordmeisters diesen Transfer vermeiden. Der Grund liegt nahe, denn Neuer war lange Zeit Mitglied der Ultras Gelsenkirchen und somit ein Feind für die Ultraszene der Bayern.


Die zahlreichen Plakate und Zettel mit der Aufschrift "Koan Neuer", die die Bayern-Fans daraufhin hochhielten, brachten jedoch nichts. Für 30 Millionen Euro kam der 31-jährige Nationalkeeper und entwickelte sich mittlerweile beim FCB zum besten Torhüter der Welt.

5. Kevin Kuranyi

Zu seiner Zeit beim FC Schalke 04 hätte Kevin Kuranyi durchaus zu einem Helden avancieren können. Der Stürmer war immer extrem torgefährlich und konnte auf dem Platz überzeugen. Doch lief es mal nicht so gut bei den Knappen, wurde der frühere Stuttgarter von den Fans immer als Sündenbock auserkoren.


Bei den Schalke-Fans war er trotz seiner vielen Treffer eher unbeliebt und wurde, wie bereits erwähnt, vor allem dann immer ausgepfiffen, wenn die Mannschaft keine guten Leistungen zeigte.

4. Konstantin Rausch

Kommen wir erneut zum 1. FC Köln, jedoch zu einem aktuellen Beispiel: nämlich von Konstantin Rausch. Der Außenverteidiger wird in der aktuellen Saison von vielen Fans der Kölner gerne als Sündenbock für die bisher magere Ausbeute von nur neun Punkten genommen. Hauptkritikpunkt sollen dabei laut den Effzeh-Anhängern neben seinem düsteren Abwehrverhalten vor allem seine katastrophalen Flanken sein.


"Ich stehe im Moment bei vielen Fans negativ im Fokus. (...) Als Spieler nimmt man so etwas immer wahr. Beim Warm machen natürlich, aber auch im Spiel. Wenn die Partie unterbrochen ist und ich zu Ecken oder Freistößen anlaufe, wird es oft laut. Das bekomme ich mit", erklärte Rausch. Seine Flanke auf Terrodde führte kürzlich zum Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach und dennoch steht Rausch kurz vor einem Wechsel zu Dinamo Moskau.

3. Christian Lell

Die Fußballkarriere von Christian Lell ist im Sande verlaufen. Stammend aus der Bayern-Jugend mit einer großen Zukunft vor sich, ging es für den Defensivspieler zum 1. FC Köln, Hertha BSC und UD Levante, ehe er seine Karriere beim TSV Weyarn beendete.


Der frühere Münchener wurde zu seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister immer wieder schnell ausgepfiffen, denn seine Leistungen auf dem Platz brachten oft missglückte Pässe mit sich. Nach miserablen Flanken wurde Lell von den eigenen Fans oft höhnisch beklatscht. Zudem rückt ihn die Tatsache, dass er einst seine Freundin geschlagen haben soll, noch weiter nach unten.

2. Albert Streit

Egal bei welchem Klub Albert Streit unter Vertrag stand, immer machte der Mittelfeldakteur seinem Namen alle Ehre. Beispielsweise nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04. Zunächst galt Streit als große Verstärkung für die Knappen, doch schnell wurde klar, dass es sich dabei wohl nur um ein Missverständnis gehandelt habe.


Unmotivierte Auftritte im Training und Spiel und die Degradierung in die Reservemannschaft ließen Streit seinen Vertrag mit üppigen Gehalt auf Schalke aussitzen. Dafür wurde er von den Schalke-Fans gehasst und angeblich sogar einmal bespuckt und angepinkelt. Der Grund für sein Fehlverhalten: Ihm wurden wohl Dinge versprochen, die vom Klub jedoch nicht eingehalten wurden.

1. Pierre-Emerick Aubameyang?

Möglicherweise könnte Pierre-Emerick Aubameyang der nächste Spieler der Bundesliga sein, der von Fans nun verachtet wird, wenn er den Verein nicht noch in diesem Sommer verlässt. Immer wieder fiel der Gabuner in Diensten von Borussia Dortmund negativ auf, doch bislang war der BVB auf den Stürmer angewiesen, denn seine Quote spricht jedes Jahr für ihn.


Trainer Peter Stöger suspendierte den Angreifer vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg, denn "Auba" fiel erneut negativ auf. Es scheint so, als würde der 28-Jährige seinen Wechsel raus aus Dortmund forcieren wollen. Nun bestätigte Stöger, dass Aubameyang im nächsten Spiel auflaufen wird, doch wird er dort noch auf die Unterstützung der Fans setzen können?