​Trotz vorzeitiger Vertragsverlängerung mit Andreas Voglsammer bangt die Arminia aus Bielefeld momentan weiterhin um ihren Top-Torschützen. Ligakonkurrent FC Ingolstadt 04 möchte den Stürmer trotz offizieller Absage weiterhin gerne verpflichten.


Voglsammer konnte 2016 ablösefrei vom 1. FC Heidenheim 1846 geholt werden. Wie auch schon in der vergangenen Saison gehört der Stürmer auch in dieser Spielzeiten zum Stammpersonal von Arminia-Coach Jeff Saibene. An den ersten 18 Spieltagen stand er in jeder Begegnung von Beginn an auf dem Platz und erzielte schon acht Treffer für seine Farben.


Die Bielefelder waren deshalb auch gut beraten, seinen Vertrag schon im September vorzeitig bis 2021 zu verlängern. Nach Informationen des Westfalen-Blatt ist das langfristige Arbeitspapier des 26-Jährigen aber kein Hindernisgrund für Ingolstadt, sich nicht trotzdem um die Dienste des gebürtigen Rosenheimers zu bemühen. Angeblich ist man bereit, bis zu einer Million Euro Ablösesumme zu zahlen.

In Bielefeld will man sich damit aber derzeit nicht beschäftigen. Wie FCI-Sportdirektor Angelo Vier bestätigte, erteilte man dem Bundesliga-Absteiger vorerst eine Absage: "Momentaner Stand ist, dass uns Bielefeld eine Absage erteilt hat. Das müssen wir respektieren. Aber wir versuchen die Möglichkeiten abzuklopfen, ihn zu verpflichten." Angesichts der potentiell besseren Verdienstmöglichkeiten in Ingolstadt wirken diese Worte fast wie eine Kampfansage.


Ingolstadt rangiert derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und könnte einen treffsicheren Schützen gut gebrauchen, um das Projekt Wiederaufstieg in der Rückrunde in Angriff zu nehmen. In einem sehr engen Tabellenmittelfeld will allerdings auch Bielefeld kein Risiko eingehen, wieder Richtung Abstiegsränge abzufallen. Noch gilt es in Ostwestfalen also die Daumen zu drücken, bis Ende Januar das Transferfenster vorerst wieder schließt.