​Der FC Ingolstadt und Co-Trainer Michael Henke gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege. Das gaben die Schanzer am Mittwochabend bekannt. Demnach konnte der Verein mit dem 60-Jährigen keine Einigung über ein neues Tätigkeitsfeld finden.


Mit Angelo Vier (Sportdirektor) und Stefan Leitl (Chef-Trainer) stellte sich der FCI in den vergangenen Wochen sportlich neu auf und entschied sich laut eigener Aussage für eine Umstrukturierung. Im Zuge dessen wollten die Schanzer ihrem langjährigen Co-Trainer Michael Henke ein neues Aufgabenfeld zuteilen, das dieser jedoch ablehnte.


„Im Rahmen der neuen Struktur ist eine Co-Trainer-Position im Profiteam vorgesehen, diese wurde vor Kurzem durch André Mijatovic besetzt. In diesem Zuge wollten wir uns mit Michael Henke auf ein neues Tätigkeitsfeld verständigen, um die Professionalisierung weiter voranzutreiben und hatten dahingehend konkrete Pläne mit ihm“, erklärte Geschäftsführer Sport und Kommunikation Harald Gärtner in der offiziellen Mitteilung.

So seien dem Routinier "die vakante Trainerposition bei der U 21 sowie die Tätigkeit des Individualtrainers zur Förderung von Toptalenten des Profiteams bis zur U17" angeboten worden. Henke, der seit viereinhalb Jahren für die Schanzer tätig war, lehnte das Angebot jedoch ab.


„Ich hätte zum jetzigen Zeitpunkt gerne als Co-Trainer der Profimannschaft weitergearbeitet. Da das nicht möglich ist, habe ich mich entschlossen, die Schanzer zu verlassen. Wir gehen im guten Verhältnis auseinander und ich wünsche dem FCI sowie seinem Trainerteam alles Gute für die Zukunft“, so der erfahrene Trainerfuchs.