Manchester City ist sich weitestgehend mit Ilkay Gündogan einig. Nun soll mit Borussia Dortmund die Ablösesumme verhandelt werden. Demnach ist eine erste Offerte bei den Dortmundern eingetroffen. BVB-Manager Michael Zorc wird dennoch nur mit dem Kopf schütteln.


Schon seit Wochen werden die Engländer mit dem Dortmund-Antreiber in Verbindung gebracht. Nach Informationen der Times hat der Scheich-Klub erstmals ein konkretes Angebot in Dortmund hinterlegt: 18 Millionen Euro plus bis zu fünf Millionen erfolgsabhängige Bonus-Nachzahlungen.


Die Meldung kommt etwas überraschend. Bisher sind die Gündogan-Ablösen stets in seinem Marktwert von 30 Millionen Euro spekuliert worden. Dem Vernehmen nach hat Borussia Dortmund auch deutlich mehr auf das Verkaufsschild schreiben lassen.


Der Vertrag von Gündogan läuft erst 2017 aus und so ergeben sich klare Möglichkeiten für die BVB-Verantwortlichen. Entweder man verlängert mit seinem Spielgestalter oder verkauft ihn. "Ich glaube nicht, dass wir alle Verträge verlängert bekommen und alle drei nächstes Jahr noch hier spielen“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erst kürzlich über Gündogan, Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels im "Audi Star Talk".


VfB Stuttgart v Borussia Dortmund - Bundesliga


Unter dem Strich ist klar, dass sich die BVB-Bosse ganz sicher nicht von einem solchen Spottpreis unterdrücken lassen werden. Und wie Watzke zudem auch im "Audi Star Talk" deutlich machte: „Es ist völlig ausgeschlossen, dass alle drei nächstes Jahr nicht für den BVB spielen.“ Es wäre also keine Überraschung, wenn die Borussia erneut auf eine hohe Ablöse, wie im Fall Lewandowski, verzichten würde. Dennoch ist allen Beteiligten ebenso klar, dass mit den eingenommenen Summen auch namhafte Nachfolger verpflichtet werden können.