Auch wegen Verletzungen ist die Entwicklung von Borna Sosa beim VfB Stuttgart ins Stocken geraten. Wie das griechische Portal Fueled With Sports berichtet, könnte der Linksverteidiger die Schwaben daher verlassen. Demnach sollen Olympiakos Piräus und West Bromwich Albion interessiert sein.


Für eine Ablösesumme in Höhe von sechs Millionen Euro wechselte Sosa vor zwei Jahren von Dinamo Zagreb zum VfB Stuttgart. Der Linksverteidiger sollte sich bei den Schwaben weiterentwickeln, bringt es bis dato aber nur auf 25 Pflichtspiele. In seiner ersten Saison kam er unter anderem wegen einer Schambeinprellung nur zwölfmal zum Einsatz, in der abgelaufenen Spielzeit verzeichnete er 13 Einsätze, ehe er im April ein Ödem im Knie erlitt.


Aufgrund von erneuten Knieproblemen verpasste Sosa auch den Auftakt in die neue Saison. Für das Pokalspiel gegen Hansa Rostock (1:0) wurde er nicht für den Kader nominiert, die 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg zum Bundesliga-Auftakt verfolgte er immerhin von der Bank aus. In beiden Partien half Silas Wamangituka als linker Flügelverteidiger aus, nun gilt es für Sosa, sich in den kommenden Wochen wieder für die erste Elf zu empfehlen.


Gelingt Borna Sosa in seiner dritten Saison beim VfB Stuttgart der nächste Schritt? Oder macht der Kroate die Biege?

Allerdings machen derzeit Wechselgerüchte die Runde: Nachdem im Januar die AS Rom interessiert gewesen sein soll, wird in Griechenland über vermeintliches Interesse von Olympiakos Piräus und West Bromwich Albion berichtet. So wolle Olympiakos nach dem Transfer von Konstantinos Tsimikas zum FC Liverpool einen weiteren Linksverteidiger verpflichten. Nominell ist die Position mit Jose Cholevas und Leonardo Koutris doppelt besetzt, letzterer fehlt aktuell jedoch aufgrund eines Kreuzbandrisses. Bei West Brom konkurrieren derweil Kieran Gibbs und Conor Townsend um einen Stammplatz.

Sosa steht noch bis 2023 in Stuttgart unter Vertrag, ist neben dem Brasilianer Ailton allerdings nur einer von zwei nominellen Linksverteidigern. Die Verantwortlichen dürften ihn daher nur ziehen lassen, wenn eine passende Alternative bereit steht.