Die TSG Hoffenheim denkt erneut über Sebastian Rudy nach. Der Rekord-Bundesligaspieler der TSG soll mehr Erfahrung in den Kader bringen. Schalke würde einen Großverdiener loswerden, müsste aber mit einer Mini-Ablöse leben.


Bei Schalke könnte sich bald noch ordentlich was tun - und zwar auf der Abgangs-Seite. In Italien heißt es, Nabil Bentaleb habe sich mit Sampdoria Genua über einen Transfer geeinigt. Verhandlungen zwischen den Klubs stünden aber noch aus.


Nur wenig später sickert eine Meldung der Bild durch: Die TSG Hoffenheim denkt nun doch über eine Rückholaktion von Sebastian Rudy nach! Der 30-Jährige, derzeit als Notnagel hinten rechts bei S04 gesetzt, war in der vergangenen Saison an seinen Ex-Klub ausgeliehen. Die TSG ließ die Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro allerdings verstreichen.


Neu-Coach Sebastian Rudy soll aber ebenso ein Befürworter des 29-fachen Nationalspielers sein wie Manager Alexander Rosen. Beide hätten gerne mehr Erfahrung im Kader. Rudy im Gegenzug würde zu einer zweiten Rückkehr in den Kraichgau wohl nicht nein sagen und wäre dabei erneut bereit, Abstriche beim Gehalt hinzunehmen. Auf Schalke soll er sechs Millionen Euro im Jahr verdienen.


Bentaleb- und Rudy-Einnahmen für einen neuen Rechtsverteidiger?


Sollte der Transfer klappen, müsste Schalke wohl mit einer sehr niedrigen Ablöse leben, die noch einmal deutlich unter der Sechs-Millionen-Euro-Kaufoption läge. Zudem bliebe in der aktuellen Kadersituation die Frage, wer den Rechtsverteidiger geben soll. Auf der anderen Seite könnte Schalke die Gehaltsersparnisse beim Großverdiener Rudy mehr als gut gebrauchen. Einigt man sich dann auch noch bei Bentaleb, könnte man sogar noch einmal selbst auf dem Transfermarkt zuschlagen - und endlich einen gelernten Rechtsverteidiger verpflichten.