Nach dem verpassten Aufstieg betrieb der ​Hamburger SV erneut einen Umbruch im großen Stil. 15 Spieler haben den Klub verlassen, zehn Neue sind dazugekommen - mit Xavier Amaechi könnte laut BILD Neuzugang Nummer elf schon bald zur Mannschaft stoßen. Trotz der eigentlich klammen Kassen gehen die Hanseaten mächtig auf Shopping-Tour - und das nicht zufällig.


Denn während sich die Ausgaben noch immer im einstelligen Millionenbereich befinden (9,61 Millionen Euro), haben die Verantwortlichen in diesem Sommer etwa 24 Millionen Euro für Spielerverkäufe eingenommen. Dadurch kann man sogar ein dickes Transferplus verbuchen.


Verkäufe bescheren dem HSV ein Transferplus


Allein die Hälfte der Einnahmen erzielte man durch den Wechsel von Douglas Santos zu Zenit St. Petersburg, sechs Millionen Euro waren auf Seiten von Eintracht Frankfurt für Filip Kostic fällig. Interessant: Neben den drei Millionen Euro für Jann-Fiete Arp erhielt der HSV laut einer Meldung der Hamburger Morgenpost weitere drei Millionen Euro für Ex-Spieler Kerem Demirbay, der von 1899 Hoffenheim zu Bayer Leverkusen wechselte.

Douglas Santos

  Allein Douglas Santos bescherte dem Hamburger SV die Hälfte aller bisher erzielten Einnahmen.


​Zudem fädelt Sportvorstand Jonas Boldt auch ​kreative Transfers ein, wie das Beispiel ​Timo Letschert zeigt. Wie BILD berichtet, zahlen die Hamburger für den Innenverteidiger eine fixe Ablösesumme in Höhe von 10.000 Euro, die sich dank zahlreicher Klauseln auf bis zu 700.000 Euro erhöhen kann. Derweil ist David Kinsombi mit einer Ablösesumme von drei Millionen Euro der teuerste Neuzugang des Sommers.