​Der Transfer-Poker um Leroy Sané zieht sich mittlerweile seit mehreren Wochen hin. Der ​FC Bayern München hat den 23-Jährigen öffentlich zum Wunschspieler auserkoren und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Ex-Schalker von einem Wechsel nach München zu überzeugen. City-Coach Pep Guardiola äußerte sich nach dem jüngsten 6:1-Testspielerfolg in Hongkong zum Nationalspieler.


​Manchester City weilt seit Mitte Juli in Asien. Am Mittwoch stand für den englischen Meister in Hongkong das Testspiel gegen Kitchee SC auf dem Programm, welches mit 6:1 gewonnen wurde. Sané trug sich beim klaren Erfolg zweimal in die Torschützenliste ein. Nach der Partie sprach Guardiola ausführlich über den Doppeltorschützen. "Er ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Ich habe es schon zwei- oder dreimal gesagt. Wir wollen, dass er bleibt", erklärte der spanische Übungsleiter laut BBC.

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Wechselte im Sommer 2016 nach Manchester: Leroy Sané


Der Nationalspieler habe ein Angebot zur Vertragsverlängerung (aktuell bis 2021) vorliegen. "Es liegt nicht in unseren Händen. Er muss sich entscheiden", sagte Guardiola, der seinem Schützling keine Steine in den Weg legen würde. "Wenn er gehen will, kann er gehen, aber wir werden traurig sein. Hoffentlich bleibt er", gab der 48-Jährige zu Protokoll. 


"Grundsätzliche Verhandlungen" mit Man City


Laut Informationen der Sport Bild wollen beide Klubs ​möglichst schnell Klarheit haben, um auf die entsprechende Situation reagieren zu können. Als Deadline der Bayern nennt die Sportzeitschrift den 8. August, an dem das Transferfenster in England schließt. Im Falle eines Sané-Abgangs müsste Man City bis zu diesem Zeitpunkt einen Nachfolger verpflichten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nationalspieler nach drei Jahren in die ​Bundesliga zurückkehrt, scheint größer denn je zu sein.


Dem Vernehmen nach steht der 23-Jährige einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister offen gegenüber. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat Sportdirektor Hasan Salihamidzic während der USA-Tour grundsätzliche Verhandlungen mit dem englischen Meister aufgenommen. ​Cheftrainer Niko Kovac betonte zuletzt, dass die Bayern alles daran setzen werden, um den Transfer zu realisieren. Als Ablöse steht ein dreistelliger Millionenbetrag im Raum.