​Der Streit zwischen Atletico Madrid und dem FC Barcelona geht in die nächste Runde. Nachdem die Madrilenen im Zuge des Transfers von Antoine Griezmann rechtliche Schritte ankündigten, hat man nun den Entzug der Spielberechtigung beantragt.


Nach monatelangem Poker gab der ​FC Barcelona Anfang Juli die Verpflichtung von Antoine Griezmann bekannt. Dank einer Ausstiegsklausel konnte man den Franzosen für 120 Millionen Euro loseisen - dachte man zumindest.


Atletico Madrid behauptet jedoch, dass Barça sich mit dem Spieler bereits im März auf einen Transfer geeinigt habe. Zu diesem Zeitpunkt lag die Ausstiegsklausel allerdings noch bei 200 Millionen Euro, auf die die Madrilenen nun bestehen.


Wird Griezmanns Spielberechtigung blockiert?


Der Präsident der spanischen Liga, Javier Tebas, bestätigte in einem Interview mit Onda Cero, dass Atletico beantragt habe, dem Angreifer seine Spielberechtigung zu entziehen. Tebas erklärt, dass Atletico "einen Brief geschrieben und gefragt hat, ob wir Griezmanns Lizenz an Barcelona vergeben werden. Die Liga hat die Fähigkeit, die Spielberechtigung zu blockieren und muss nun entscheiden, welche Position sie einnimmt."

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