Kevin McKenna und der 1. FC Köln gehen nach zwölf Jahren offenbar getrennte Wege. Wie das Online-Portal Geissblog.Koeln berichtet, hört der ehemalige Innenverteidiger "mit sofortiger Wirkung" im Nachwuchsbereich des FC auf.


Nach seinem Karriereende im Sommer 2014 war McKenna unter Stefan Ruthenbeck Co-Trainer der U19 und assistierte dem 47-Jährigen auch in der Rückrunde der Saison 2017/18, als Ruthenbeck nach der Entlassung von Peter Stöger zum Interimstrainer der ersten Mannschaft befördert wurde.


Im Anschluss gehörte McKenna dem Trainerstab von U21-Trainer Markus Daun an, blieb auch unter dessen Nachfolger André Pawlak an​ Assistent und betreute die Mannschaft im Saison-Endspurt interimsweise, nachdem Pawlak nach der Entlassung von Markus Anfang den Profis zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen musste.

Da Pawlak als Assistenztrainer unter Achim Beierlorzer fungiert und nicht in den Nachwuchs zurückkehrt, verpflichteten die Domstädter für die U21 Mark Zimmermann von Carl-Zeiss Jena. McKenna wiederum soll gehofft haben, den Cheftrainerposten übernehmen zu dürfen, sollte stattdessen aber auch unter dem neuen Trainer als Assistent fungieren.

​Mit dieser Rolle sei der Kanadier allerdings unzufrieden, weshalb er sein Amt niedergelegt haben soll. Als Spieler stand der 39-Jährige 155 Mal für den FC auf dem Platz, blieb dem Verein auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn treu. Nach insgesamt zwölf Jahren trennen sich nun offenbar die Wege - ein unschönes Ende, das wieder einmal für Chaos beim 1. FC Köln sorgt.