Der Transferpoker um Antoine Griezmann und den ​FC Barcelona entwickelt sich zur Farce. Nach Barcas neuerlichem Vorstoß schlägt Atletico Madrid nun hart zurück - und erwartet Grizemann zum Trainingsauftakt. Zerschlägt sich der Transfer nun doch noch?


​Am Freitagabend gab Barcas Präsident Josep Bartomeu bekannt, dass erste Gespräche zwischen Atletico und dem FC Barcelona geführt wurden; der Transfer von Antoine Griezmann sei daher auf der Zielgeraden. Atletico wiederum reagierte mit einem Statement, in dem die "Rojiblancos" Barca heftig kritisierten und betonten, dass Griezmann zum Trainingsauftakt erwartet wird.

Die Anfrage des FC Barcelona bezüglich Griezmann habe man in Madrid abgelehnt, weil „sowohl der FC Barcelona als auch der Spieler Atlético Madrid und all seine Fans missachtet haben.“ Eine Einigung zwischen Griezmann und Barca soll es bereits vor einigen Monaten gegeben haben - während Atletico noch im Rennen um nationale, wie auch internationale Titel stand. Atletico monierte nun, dass die Beiden damit „die Integrität des Wettbewerbs“ mit Füßen traten.


Zerschlägt sich nun also der Transfer aus Trotz seitens Atletico? Gut möglich. Die "Colchoneros" sind offenbar stolz und verkopft genug, um auf ihrem Standpunkt zu beharren. Sollte Griezmanns Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro nicht restlos bezahlt werden, könnte Atletico auf einem Verbleib des Franzosen pochen. Wirklich leisten kann sich der Hauptstadtclub dieses Manöver nach dem Transfer von Joao Felix aber nicht.