Beim ​FC Schalke 04 galt Markus Krösche als Top-Favorit auf den Sportdirektor-Posten, der unter Sport-Vorstand Jochen Schneider neu besetzt werden soll. Wie die Bild nun berichtet, zieht es den 38-Jährigen allerdings nicht ins Ruhrgebiet. 


Demnach seien die Gespräche zwischen Krösche, der seit März 2017 als Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn tätig ist, und den Verantwortlichen des FC Schalke abgebrochen worden. Stattdessen soll nun vieles darauf hindeuten, ​dass er sich im Sommer RB Leipzig anschließen wird.


Dort ist man nach dem Abgang von Schneider auf der Suche nach neuem Personal, um die entstandene Lücke zu schließen. Zwischenzeitlich wurden Jonas Boldt und ​Christoph Metzelder gehandelt, nun aber könnte Krösche, der aufgrund seiner Arbeit in Paderborn in den Fokus vieler Bundesliga-Klubs geraten ist, die Lösung heißen.

Markus Kroesche

  Die Zukunft von Markus Krösche liegt offenbar nicht beim FC Schalke 04.


Für einen Wechsel nach Leipzig sollen demnach die sportliche Perspektive und die größeren finanziellen Möglichkeiten sprechen, günstig wird die Verpflichtung des 38-Jährigen aber nicht: Wie der kicker berichtet, sei für den bis 2022 gebundenen Sportchef eine Ablösesumme über vier Millionen Euro fällig.


Dies könnte auch der Grund gewesen sein, wieso es Krösche nun nicht nach Schalke zieht. Bei der gestrigen Aufsichtsratssitzung soll er sich als Top-Favorit auf den Posten des Sportdirektors herauskristallisiert haben, allerdings sei die Ablöseforderung ob der mangelnden Bundesliga-Erfahrung in den Augen der Verantwortlichen zu hoch.

Ohnehin scheint die Aufsichtsratssitzung noch nicht den gewünschten Ertrag gebracht zu haben. Demnach sei Michael Reschke als Kaderplaner abgelehnt worden, nachdem der 61-Jährige vor seiner Entlassung als Sport-Vorstand des VfB Stuttgart für einige Kontroversen sorgte. Daher gelte Paul Mitchell von RB Leipzig als Favorit auf diesen Posten, während David Wagner noch immer der aussichtsreichste Kandidat für den Platz auf dem Trainerstuhl sein soll - eine endgültige Entscheidung ist dem Vernehmen nach aber noch nicht gefallen.