Bei Aufsteiger ​Fortuna Düsseldorf sind sich alle einig: Die Offensivschwäche ist weiterhin eins der großen Themen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Auf der Suche nach potenzieller Verstärkung für den Angriff scheinen die Rheinländer indes bei Zweitligist Holstein Kiel fündig geworden zu sein.

Nach den Partien gegen Hertha BSC (4:1) und Bayern München (3:3) schien der Düsseldorfer Sturm endlich in Fahrt gekommen zu sein. Beim 0:1 gegen Mainz 05 am vergangenen Freitag blieb die Fortuna jedoch bereit zum sechsten Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Kein Wunder also, dass sich der Aufsteiger ​nach Alternativen für die Offensive umschaut – und nun offenbar mit Erfolg!

MSV Duisburg v Holstein Kiel - Second Bundesliga

Fortuna Düsseldorf hat Kiels Kingsley Schinder (l.) an der Angel.


Laut Angaben des Express sind die Rot-Weißen an Kingsley Schindler interessiert. Der 25-jährige Flügelstürmer geht aktuell für Holstein Kiel auf Torejagd, soll dort allerdings seinen „Wechselwunsch geäußert“ und bereits „Angebote von Vereinen aus der ​Bundesliga und dem Ausland“ auf dem Tisch liegen haben, wie Kiels Sportdirektor Fabian Wohlgemuth gegenüber Sky bestätigte.

Leistungsträger an der Förde

Im Rahmen der vorigen Saison zählte der 25-jährige Flügelstürmer bereits zu den Leistungsträgern bei den Störchen. Während der laufenden Spielzeit konnte der gebürtige Hamburger in 15 Saisonspielen sechs Treffer erzielen und sieben Assists verbuchen, führte den Nordklub jüngst mit insgesamt drei Torbeteiligungen zum überzeugenden 4:0-Auswärtssieg beim MSV Duisburg. Ob der Offensivmann seine Qualitäten ab dem kommenden Winter für Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga einbringen wird?

Fakt ist: Schindlers Vertrag an der Förde ist noch bis Sommer nächsten Jahres datiert. Das kommende Transferfenster im Winter ist für Kiel demnach die letzte Möglichkeit, eine Ablöse für den talentierten Deutsch-Ghanaer zu kassieren. Ob letztlich die Fortuna zuschlagen wird oder es den 25-Jährigen doch zu einem anderen Verein verschlägt, bleibt schlichtweg abzuwarten. Dass der Angreifer die Störche jedoch verlassen wird, scheint nach jetzigem Stand beschlossene Sache zu sein.