Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga sah es stark danach aus, als würde Jorge Meré den 1. FC Köln verlassen. Nun bemühen sich die Geißböcke um eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Innenverteidiger. Diese lässt aber wohl noch einige Zeit auf sich warten.


Der 1. FC Köln bemüht sich offenbar darum, den noch bis 2022 ausgelegten Vertrag mit Jorge Meré vorzeitig zu verlängern. Einem Bericht der Bild zufolge laufen derartige Bemühungen seitens des FC bereits seit einigen Wochen, blieben bisher aber ohne Erfolg. Der Spanier wolle sich noch Zeit lassen, sodass eine schnelle Einigung vorerst wohl nicht zu erwarten sei.


Kölns Sportmanager Armin Veh soll sich in der Vergangenheit mehrmals mit den Beratern Merés sowie einem Dolmetscher getroffen haben. Thema sei nicht nur die Ausweitung seines Kontrakts, sondern auch eine Gehaltserhöhung im Falle der Rückkehr in die Bundesliga.

BFC Dynamo v 1. FC Koeln - DFB-Cup

Jorge Meré soll vorzeitig verlängern



Bis zum 20. Juni hätte der FC-Verteidiger ​von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen können, die dem Vernehmen nach bei zwölf Millionen Euro lag. Bis dorthin fand sich aber kein interessierter Klub, der bereit war, eine Summe in dieser Höhe zu bezahlen. Der Effzeh wird die Situation im Nachklapp nicht bejammern.


Meré überzeugte in der Vorbereitung und setzte sich gegen Neuzugang Lasse Sobiech durch. In zwei von drei Partien stand der 21-Jährige in der Startelf, gegen Union Berlin (1:1) fehlte er aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Die sieben Millionen Euro, die der Effzeh im vorigen Sommer in Meré investierte, machen sich langsam aber sicher bezahlt.