Beim ​FC Chelsea entwickelte sich Marcos Alonso in den vergangenen beiden Jahren zu einem der besten Linksverteidiger der Premier League, was auf dem europäischen Markt Begehrlichkeiten weckt. Daher bemühen sich offenbar die beiden Stadt-Rivalen ​Real und Atletico Madrid um die Dienste des 27-Jährigen.


Das vermeldet die spanische Tageszeitung ​AS. Demnach wollen beide Klubs Alonso noch in diesem Transferfenster verpflichten, was jedoch als unwahrscheinlich gilt. Denn englische Klubs dürfen bereits seit dem 09. August keine Spieler mehr verpflichten, lediglich Verkäufe sind noch möglich. Sollte man sich dazu entscheiden, Marcos Alonso ziehen zu lassen, hätte man somit keine Möglichkeit mehr, einen Ersatz zu verpflichten, weshalb Emerson der einzige Linksverteidiger im Kader wäre.


Zudem sei der neue Trainer Maurizio Sarri mit den Leistungen des Außenverteidigers mehr als zufrieden. In den ersten beiden Spielen der neuen Premier-League-Saison holte Alonso beim 3:0-Sieg über Huddersfield den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 heraus, im Derby gegen Arsenal London sammelte er einen weiteren Assist und erzielte den Siegtreffer zum 3:2.

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  In 84 Einsätzen für die 'Blues' erzielte Marcos Alonso 15 Tore und lieferte neun Assists



Das Preisschild ist daher alles andere als niedrig. Demnach verlange Chelsea mindestens 60 Millionen Euro. Alonso fühle sich zwar in London wohl, würde jedoch auch eine Rückkehr nach Spanien begrüßen.


Trotz der bereits geendeten Transferperiode scheint Atletico gewillt, ihn noch in den kommenden Tagen unter Vertrag zu nehmen - vorausgesetzt, Filipe Luis verlässt den Verein. Der 33-Jährige wolle die 'Rojiblancos' verlassen, als Abnehmer gilt Paris St. Germain. Sollte der Wechsel für die kolportierte Summe über 30 Millionen Euro zustande kommen, wolle man Alonso als Ersatz verpflichten, doch auch ​Marvin Plattenhardt von Hertha BSC ist als möglicher Nachfolger im Gespräch.