Zweitligist SpVgg Greuther Fürth trennt sich zur neuen Saison von gleich mehreren Lizenzspielern. Insgesamt werden gleich acht Profis die "Kleeblätter" in diesem Sommer verlassen, wie der Klub mitteilte. Darunter auch eine Leihgabe aus der Bundesliga.


Für die SpVgg Greuther Fürth dürfte nach der abgelaufen Saison in der 2. Bundesliga vor allem in Sachen Kader- und Personalplanung ein ereignisreicher Sommer bevorstehen. Wie der Verein nach dem erfolgreichen Klassenerhalt mitteilte, werden gleich acht Spieler den Klub verlassen. Balazs Megyeri, Mathis Bolly, Adam Pinter, Dominik Schaf, Jurgen Gjasula sowie Sercan Sararer dürfen sich im Sommer demnach allesamt nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Auch Leihgabe Uffe Bech konnte bei den Franken ebenso wenig überzeugen wie der vom VfL Wolfsburg ausgeliehen Kaylen Hinds. Während der Däne immerhin noch zu zwei Pflichtspieleinsätzen kam, ansonsten aber eher durch sein unrühmliches Verhalten neben dem Platz auf sich aufmerksam machte, stand Englands U20-Nationalspieler Hinds lediglich einmal für die Regionalligamannschaft der Fürther auf dem Rasen. Beide kehren im Sommer zur ihren Stammklubs in die Bundesliga zurück.


"Wir mussten zum Teil auch schwere Entscheidungen treffen. Letztlich sind wir uns aber alle einig, dass wir Korrekturen im Kader vornehmen müssen. Und auch die Spieler, wie zum Beispiel Jurgen Gjasula und Sercan Sararer, sehen in einer Luftveränderung eine positive Chance für sich", begründete Sportdirektor Rachid Azzouzi die personellen Maßnahmen zur neuen Spielzeit. Dass die Neuigkeiten erst so spät feststanden, habe Azzouzi zufolge mit dem erst am letzten Spieltag gesicherten Ligaverbleib zu tun. "Wir wollten jedem Einzelnen ein Feedback geben und natürlich auch vorausschauen. Das warum zum Teil auch schwere Gespräche, die wir während der Schlussphase dieser Saison nicht führen konnten".


Die SpVgg Greuther Fürth hatte sich mit einem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim am letzten Spieltag der abgelaufenen Ligasaison vor dem Relegationsplatz gerettet und die Saison aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Erzgebirge Aue auf Rang 15 beendet.