Am Samstag (13 Uhr) geht es für den 1. FC Nürnberg auswärts gegen Dynamo Dresden. Für Marvin Stefaniak wird dieses Aufeinandertreffen besonders. Schließlich stammt der Außenbahnspieler aus der Jugend des Sachsenklubs.


Für Furore sorgte Marvin Stefaniak beim 1. FC Nürnberg bisher nicht. Der Wunschspieler von Trainer Michael Köllner, ​der im Winter leihweise vom VfL Wolfsburg kam, kommt am Valznerweiher über den Status des Edelreservisten nicht hinaus. Am Samstag geht es für den Club zu Dynamo Dresden. Für Stefaniak eine besondere Begegnung.


Der 23-Jährige spielte jahrelang in der Jugend für die Sachsen, wurde bei Dynamo zum Profi. „Ich habe noch nie so ein geiles Stadion erlebt. Da ist alles eng zusammen, die Fans sind immer dabei“, schwärmt Stefaniak gegenüber der Nürnberger Zeitung von der Dresdner Arena. Für seine Nürnberger Kollegen hat der ehemalige Dynamo-Kicker Tipps, wie sie im Hexenkessel bestehen können.

SG Dynamo Dresden v Eintracht Braunschweig - Second Bundesliga

Stammt aus der Dynamo-Jugend: Marvin Stefaniak


„An der Stimmung dort kann man sich auch als Auswärtsmannschaft hochziehen“, meint der Flügelspieler. Nürnberg müsse sicher stehen und zu Beginn des Spiels nicht zu viel wollen – Dresden spiele einen riskanten Fußball. Die Mannschaft versuche hinten raus zu spiel und den Ball laufen zu lassen. „Wenn wir dort nicht mit Verstand anlaufen, dann laufen wir immer ins Leere. Also müssen wir die Dresdner ordentlich stellen und versuchen, ihnen den Ball schon in unserem Angriffsdrittel abzuluchsen“, so Stefaniak weiter.


In Nürnberg hat Stefaniak aller Voraussicht nach keine dauerhafte Zukunft. Nach der Saison geht es für ihn folgerichtig wieder nach Wolfsburg zurück, wo er wohl ebenfalls kein längerfristiges Dasein lebt. Sein Vertrag in der Autostadt ist noch bis 2022 datiert. Gut möglich, dass Stefaniak im kommenden Sommer erneut zu einem anderen Klub verliehen wird.