Ein Transfer von Augsburgs Konstantinos Stafylidis zum Hamburger SV ist offenbar gescheitert. Die Fuggerstädter wollen bisher nicht von ihrer Millionenforderung abrücken, so dass sich der HSV aus dem Rennen um den Griechen verabschiedet und sich anderweitig auf die Suche macht. Eine neue Option scheint bereits auserkoren.


Der Poker um Konstantinos Stafylidis dauerte über Wochen an. Der FC Augsburg, bei dem der linke Außenverteidiger noch bis 2019 unter Vertrag steht, rückt nicht von seiner Ablöseforderung zwischen neun und zehn Millionen Euro ab – ein möglicher Transfer hat sich zerschlagen. „Das ist für uns nicht umsetzbar“, sagt Hamburgs Sportchef Jens Todt der Bild.

Nach Angaben der Boulevardzeitung haben die Rothosen mit Jérôme Roussillon den nächsten Kandidaten in Augenschein genommen. Schon am Mittwoch soll der Linksverteidiger des HSC Montpellier zum Medizincheck am Volkspark erscheinen, sofern „alles glatt läuft“.


In der Ligue 1-Mannschaft ist Roussillon fester Bestandteil auf der linken Außenbahn und stand in den bisherigen Ligaspielen über die volle Distanz auf dem Platz. Der ehemalige U20-Nationalspieler Frankreichs dürfte rund fünf Millionen Euro Ablöse kosten – also gut und gerne die Hälfte von Stafylidis.


Kommt Roussillon ist Santos weg


Der 1,75 Meter große Außenverteidiger gilt als schnell, dynamisch und aggressiv. Insgesamt kommt der 24-Jährige auf 97 Erstligaspiele für Montpellier und Sochaux. Geht der Deal mit Roussillon über die Bühne, dürfte Douglas Santos den HSV verlassen. Der Brasilianer ist sich mit Eindhoven so gut wie einig. Die PSV will gut fünf Millionen Euro zahlen.