Im Champions-League-Finale machte Yannick Carrasco den so wichtigen Ausgleichtreffer, doch das Tor könnte sein letzter Treffer für die Rojiblancos gewesen sein. Der Belgier steht angeblich vor einem Wechsel zum FC Arsenal.


Hätte Atletico nicht das Elfmeterschießen verloren, wäre Yannick Carrasco sicher einer der Helden des Endspiels gewesen. Der 22-Jährige wurde in der Halbzeit eingewechselt um den Druck zu erhöhen, doch der Belgier zeigte eine durchwachsene Leistung. Als Diego Simeone schon darüber nachdachte ihn wieder aus der Partie zu nehmen, war Carrasco plötzlich zur Stelle und machte den Ausgleich.

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Das Tor war Carrascos erster Champions League-Treffer der Saison und auch in der Liga durfte der Belgier zuvor erst vier Tore bejubeln. Vor der Saison wechselte der Linksaußen für mehr als 17 Millionen Euro aus Monaco in die spanische Landeshauptstadt. Seine bisherige Saison war nicht wirklich überzeugend, in der Primera Division stand Carrasco in gerade einmal 16 Saisonspielen in der Startelf.


Daher soll der Champions League-Finalist einen Verkauf des Belgiers nicht kategorisch ablehnen. Glaubt man dem italienischen Transferexperten Emanuele Giulianelli wären die Rojiblanco ab einer Summe über 20 Millionen nicht abgeneigt den Belgier zu verkaufen:

​​Mit Antonio Candreva von Lazio Rom soll Atletico auch schon einen möglicher Ersatz im Auge haben, der Italiener möchte Rom nach einer enttäuschenden letzten Saison wohl verlassen.

Doch ob sich Arsenal mit Carrasco wirklich verbessert ist fraglich.