​Der Karlsruher SC hat mit seinem Stürmer Dimitris Diamantakos den Vertrag für drei Jahre verlängert. Damit bleibt der 22 Jahre alte Grieche bis Ende Juni 2019 beim Club aus der zweiten Liga. Für Jens Todt ist dies ein großer Schritt in Sachen Kaderplanung.


Bisher war der talentierte Angreifer von Olympiakos Piräus ausgeliehen. Nun scheint der KSC Diamanatkos fest verpflichtet zu haben. Sportchef Jens Todt hält viel von dem Stürmer, der erst spät zum Kader stieß, aber bereits jetzt vier Tore aus elf Spielen mitnehmen konnte. Wenn er eine komplette Vorbereitung mit der Mannschaft absolvieren kann, verspricht dies also eine weitere Leistungssteigerung des Griechen. 


Er selbst lobt die sportliche Perspektive beim Karlsruher SC, Man habe ihn gut aufgenommen und in allen Bereichen sehr unterstützt. Bei Olympiakos Piräus hätte der stark veranlagte Stürmer wohl nicht viel Einsatzzeiten bekommen, steht der Verein doch stetig unter Druck, die Meisterschaft zu gewinnen und auch international, sei es in Champions League oder Europa League, keine allzu schlechte Figur abzugeben. Es verhindert das Einsetzen von jungen Spielern ein wenig, wenn sie nicht als extreme Talente angesehen werden.


Karlsruher SC v FC Bayern Muenchen  - Friendly Match


Somit nutzt Dimitris Diamantakos den KSV eventuell auch als Sprungbrett für einen neuen Versuch, um sich in Europas Topligen zu katapultieren. Dies sollte aber auch im Sinne des KSC und der Vereinsführung sein, denn wenn er sich mit Toren und Vorlagen für höhere Aufgaben empfehlen sollte, verspricht das auch gleichzeitig erfolgreiche Zeiten für das Team von Markus Kauczinski. 


Im Wildpark wird er auf ausreichend Einsatzminuten kommen, um zu zeigen, welches Entwicklungspotenzial er noch besitzt. Mit 22 Jahren ist er auch am Scheidepunkt seiner Karriere und muss sich vom Jungstar zum souveräneren Stürmer wandeln, damit er nicht als "ewiges Talent" endet, wie einige andere Akteure vor ihm, die mit einer Menge Vorschusslorbeeren kamen und im Endeffekt nie den Sprung zum effektiven Profifußballer geschafft haben.