Am Sonntag steht beim Hamburger SV die Mitgliederversammlung auf dem Programm, im Rahmen derer unter anderem über die Präsidentschaftsfrage entschieden wird. Im Duell Bernd Hoffmann gegen Jens Meier werden nun endgültig die Krallen ausgefahren. Letzterer konterte nun die Vorwürfe des einstigen Vorstandsvorsitzenden.


Von 2003 bis 2011 fungierte Hoffmann als Vorstandsvorsitzender des HSV, am Sonntag möchte er sich den Posten des Klubpräsidenten des Gesamtvereins sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, ließ er im Vorfeld der Wahl kein gutes Haar an seinem Herausforderer Jens Meier, der aktuell das Amt des Präsidenten beim Bundesliga-Dino innehat.

In der SPORT BILD (Ausgabe vom Mittwoch) reagierte Meier nun unter anderem auf den Vorwurf seines Kontrahenten, bewusst eine zu kleine Halle für diese wichtige Veranstaltung angemietet zu haben: "Das ist Bestandteil einer Wahlkampfstrategie, das ist eine Kampagne von ‚Team Hoffmann’."


Meier vs. Hoffmann: "Das ist alles eine Lüge"


Dies gelte nach Aussage Meiers ebenso für den Vorwurf, dass er und sein Team Vereinsanteile in Höhe von 33 Prozent verkaufen wollen. "Das ist alles eine Lüge, das muss ich so deutlich sagen. Ich verstehe nicht, warum man sich überhaupt mit solchen Themen beschäftigen kann. Anstatt sich mit inhaltlichen Dingen zu beschäftigen, um den HSV voranzubringen. Das ärgert uns maßlos", so Meier.

Hamburger SV - Annual Meeting 2010

Bernd Hoffmann fährt im HSV-Machtkampf die harte Tour.


Seit 2015 ist Jens Meier inzwischen als Präsident tätig. Wird er als derjenige in die Geschichte eingehen, unter dem der HSV erstmals aus der Beletage abgestiegen ist? Selbst wenn dies der Fall sein sollte, wäre das für Meier nicht gleichbedeteund mit einem jahrelangen Absturz: "Wir haben eine Struktur geschaffen, um gegebenenfalls einen Wiederaufstieg sofort anzugehen."