​Seit November bestritt Leonardo Bittencourt kein Pflichtspiel für den 1. FC Köln mehr. Eine schwerwiegende Adduktorenverletzung hatte den 24-Jährigen ausgebremst. Inzwischen erfreut sich der Offensivspieler wieder bester Gesundheit. Am Dienstag konnte er wieder am Teamtraining teilnehmen. Das Comeback ist damit in Sichtweite gerückt.


Ein dribbel- und laufstarker Kicker wie Leo Bittencourt würde dem abgeschlagenen Tabellenletzten aktuell gut zu Gesicht stehen. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Effzeh-Trainer Stefan Ruthenbeck bald wieder auf ihn zurückgreifen kann.

Nach seiner Adduktorenverletzung, die eine Operation zur Folge hatte, ​musste Köln lange auf Bittencourt verzichten. Am Dienstagnachmittag konnte er seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft bestreiten – mit Erfolg! Leo nahm an allen Übungen teil und hatte offensichtlich keine Beschwerden.


Zwei bis drei Wochen kann es bei Leo noch dauern


Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) trifft der 1. FC Köln auf den Ex-Klub des Langzeitverletzten. Allerdings kommt das Spiel gegen Hannover 96 für ihn noch zu früh, wie Ruthenbeck laut GEISSBLOG.KOELN bestätigte: "Wir werden bei ihm von Tag zu Tag schauen, wie er die Belastung verkraftet. Natürlich kennen wir seine Qualitäten. Jetzt werden wir schauen, mit wem er gut funktionieren könnte. Wir hoffen, dass er dann in zwei, drei Wochen schon eine Option werden könnte."

Eintracht Frankfurt v 1. FC Koeln - Bundesliga

Ruthenbeck bittet in Sachen Bittencourt noch um etwas Geduld.


Zuletzt lief Bittencourt am 12. Spieltag beim 0:1 gegen den FSV Mainz 05 auf. Seitdem hat sich in Köln jede Menge geändert. Bei seiner letzten Partie hieß der hauptverantwortliche Übungsleiter des abstiegsbedrohten Traditionsvereins noch Peter Stöger.