​Der 1. FC Köln ging am vergangenen Samstag leer aus und konnte keinen Boden auf das rettende Ufer gutmachen. In Frankfurt kassierte das Tabellenschlusslicht ​eine 2:4-Niederlage. Einer der wenigen Lichtblicke aus Sicht der Domstädter war das Comeback von Marcel Risse. Cheftrainer Stefan Ruthenbeck spielt mit dem Gedanken, den Rückkehrer am nächsten Spieltag in die Startelf zu berufen. 


Mitte September zog sich Risse eine Meniskusverletzung zu, die ihn für den Rest der Hinrunde außer Gefecht setzte. Im Januar kämpfte sich der gebürtige Kölner wieder an die Mannschaft heran. In Frankfurt feierte der 28-Jährige das lang ersehnte Comeback. Nach gut einer Stunde kam der Ex-Mainzer für Jhon Cordoba in die Partie. 


Der Rückkehrer lieferte eine überzeugende Vorstellung ab und bereitete mit einem Freistoß den zweiten Treffer von Simon Terodde vor. "Marcel hat es ordentlich gemacht", wird Ruthenbeck vom Geissblog.Koeln zitiert. "Er hat noch nicht so das Timing für die Zweikämpfe, aber nach vorne hat man schon gesehen, was er mitbringen kann", lobte der FC-Coach.

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Marcel Risse feierte nach knapp fünfmonatiger Verletzungspause ein starkes Comeback



"Cello kann einen Unterschied machen, und diesen Unterschied brauchen wir", betonte Ruthenbeck, der seinem Schützling für das kommende Heimspiel gegen Hannover 96 Hoffnung auf einen Platz in der Startelf machte. "Ob das ab der 60. Minute sein kann oder von der ersten bis zur 60. Minute, das müssen wir in der Woche sehen", so der 45-Jährige. 


Risse selbst brennt auf weitere Einsätze und gab die Marschrichtung für die anstehende Partie vor: "Wir müssen das nächste Heimspiel gewinnen, dann sieht es wieder besser aus."